|
|
Caroline Neven Du Mont wurde in Köln geboren. 1981 ging sie für ein Praktikum nach Florenz in die Kostümwerkstatt Ceratelli und nahm 1982 ihr Kostümbildstudium an der Fachhochschule Köln auf.
Es folgten diverse Kostüm- und Bühnenbildassistenzen u.a. bei Jürgen Rose, Volker Pfüller und Goetz Loepelmann für Inszenierungen von Peter Zadek, Dieter Dorn, Thomas Langhof und Alexander Lang.
1985 absolvierte sie einen Lehrgang bei M. Müller und Sohn an der Fachschule für Mode und Schnitttechnik in München.
Für »Mutter Courage« entstand 1987 ihre erste eigenständige Arbeit. Seither hat sie eine Vielzahl von Schauspielaufführungen, aber auch eine Fernsehproduktion und eine Operetteninszenierung als Bühnen- und Kostümbildnerin ausgestattet; neben Alexander Lang und Nikolaus Büchel waren ihre Regie-Partner u. a. Wolfgang Engel und Marcel Keller. Mit dem Bühnenbild für »Die Räuber« am Schiller-Theater Berlin wurde sie 1991 zur Quadrienale nach Prag eingeladen.
Caroline Neven Du Mont hat am Deutschen Theater und dem Schillertheater in Berlin, am Hamburger Thalia-Theater, am Neumarkt-Theater Zürich gearbeitet, sowie immer wieder an den Münchner Kammerspielen, am Münchner Residenztheater und am Staatstheater am Gärtnerplatz.
Seit 2002 arbeitet sie außerdem als freie Hörbuchregisseurin u. a. mit den Sprechern Udo Wachtveitl, Axel Milberg, Lambert Hamel, Stefan Wikening, Gudrun Landgrebe und vielen anderen. Mehrere ihrer Arbeiten wurden in der hr2-Hörbuch-Bestenliste aufgeführt. Im letzten Jahr erhielt ihre Produktion" Der Chinese" von Henning Mankell den CORINE internationalen Buchpreis.
Mit Massenets »Werther« in der Regie von Julia Riegel am Staatstheater am Gärtnerplatz zeichnete sie 2003 zum ersten Mal für Bühnen- und Kostümbild einer Oper verantwortlich. Weitere Arbeiten mt Julia Riegel waren am selben Theater die Neuinszenierung der »Lustigen Weiber von Windsor« und für die Opernfestspiele auf Gut Immling, Verdis "Maskenball".
Zuletzt stattete sie für die Oper Leipzig "Eine Nacht in Venedig" aus und am Stadttheater Gießen "Orlando Palladino" von Joseph Haydn.
|